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Termine/Veranstaltungen 2011

22.07.2011: Fest im Garten


Sense und Pellkartoffeln waren die großen Renner
Großer Andrang von Jung und Alt gestern beim „Kleinen Fest im Garten“ des Fördervereins Lenzen-Elbtalaue

LENZEN - Riesengroß war der Besucherandrang beim gestrigen „Kleinen Fest im Garten“, zu dem der Förderverein Lenzen-Elbtalaue eingeladen hatte. Es muss wohl außer am guten Ruf der Veranstaltungen im Naturlehrgarten diesmal auch am passenden Wetter gelegen haben. Die Gäste kamen nicht nur aus der Prignitz, sondern ebenso aus benachbarten Regionen.
Vielfältig wie immer war das Angebot an Gartenprodukten und Gartenkeramik. Es gab Kräutersträuße und Kräuteressig. Honig, Kartoffeln und andere Produkte vom Förderverein oder Erzeugern der Umgebung fanden ihre Käufer. Freunde von Schafwolle konnten Gestricktes und Gefilztes erwerben. Die Stände des Filzvereins waren zudem ständig umlagert, weil Klein und Groß dort Wolle kämmen und verschiedene Dinge filzen konnten. Eine Familie aus Hamburg beispielsweise probierte sich am „Kneten“ von Armreif, Ball und „Blumenblüte“. „Das Waschen und Verarbeiten der Schafwolle ist sehr interessant“, sagte Marlies Appelt aus Perleberg. Ihr zehnjähriger Enkel Vincent aus dem hessischen Odenwald fand es toll, dass er unter Anleitung von „Prignitz-Scout“ Siegfried Rahner einen Büffel schnitzen konnte. Mit viel Eifer betätigte sich Marie (10) aus dem Harz, die beim Opa in Perleberg zu Besuch war, am Basteltisch der Naturwacht. Dort konnten sich Kinder ein funktionsfähiges Floß mit Segel bauen.
Als absoluter Renner erwies sich – für den Veranstalter etwas unerwartet – ein Angebot neben dem Gartenfest-Marktplatz. Erstmals konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei der „Heuernte“ mitmachen. Da die große Wiese im Naturgarten sowieso gemäht werden musste, hatte Fördervereins-Mitarbeiter Ron Mecklenburg aus Gadow bei Lanz die Idee dazu. Er selbst hatte das Sensen auf dem elterlichen Bauernhof gelernt. Nun konnten sich die Gäste unter seiner Anleitung mit der Sense betätigen. Uta Köpcke aus Dadow bei Eldena beschloss, sich für ihr neues Grundstück gar nicht erst einen Rasenmäher anzuschaffen. Wer zu klein zum Hantieren mit dem scharfen Schnittergerät war, freute sich über den Ernteerfolg mit der Heuharke.
Nicht neu ist, dass man bei den Lenzenern stets kulinarische Spezialitäten bekommt, die es bei anderen Festen eher nicht gibt. So ist es kein wirkliches Wunder, dass Pellkartoffeln mit Schmorgurken oder Matjes sowie Folienkartoffeln mit Quark schon nach eineinhalb Stunden ausverkauft waren. Doch zum Trost für die noch Hungrigen: Viele köstliche Blechkuchen aus dem Buschbackofen warteten noch auf den Verzehr am Nachmittag.
Nächstes Naturgartenfest:: Donnerstag, 11. August, 11 bis 17 Uhr. (Ulrich Fischer im „Prignitzkurier“ der MAZ vom 22.08.2011))

9. April 2011: Österliches Frühlingsfest

Am Sonnabend, 9. April 2011 findet in Lenzen (Am Bahndamm 11) in gewohnter Weise das „Österliche Frühlingsfest“ in der Zeit von 11 – 17 Uhr statt. Ein Kunsthandwerkermarkt mit zahlreichen regionalen Gewerken, wie Keramik, Schmuck, Textiles, Fotokarten, Floristik, Seifen und vieles mehr bilden auch in diesem Jahr den Mittelpunkt des Festes. Die kleinen Besucher können in der „Bastelstube“ österliche Geschenke herstellen oder Ostereier bemalen und für „Leseratten“ hält die „Bücherstube“ spannende Lektüre bereit.
Ab 11 Uhr gibt es süße Osterleckereien für Groß und Klein vom Osterhuhn und um 14 Uhr werden die „Zappelzwerge“ aus Lenzen ein kleines Kulturprogramm aufführen.
Selbstverständlich haben Hofladen und Filzschauwerkstatt den ganzen Tag geöffnet. Im Hofladen werden neben den bewährten Produkten von Rind, Lamm, Ziege und Geflügel, lukullische Osterideen und Menüvorschläge angeboten. Die Schauwerkstatt stellt eine Reihe von „filzigen Oster- Neuheiten“ vor. Im Streichelzoo, vor dem Haus, werden die ersten Osterlämmer zu sehen sein und in der Filzschauwerkstatt sitzt „Paul“ der Osterhase.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – viele leckere Überraschungen sind in Vorbereitung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Anfragen und Informationen unter Förderverein Lenzener Elbtalaue
Sibylle Hoppe, Am Bahndamm 11, 19309 Lenzen
Tel.: 038792-80592, Fax:03892-92444, e-mail: filzverein-lenzen@gmx.de

Herbstfest am 18. September 2010

22.07.2010: Kreativer Gartentag

Kreativität in allen natürlichen Formen / Förderverein Lenzener Elbtalaue lud zum Gartentag ein

LENZEN - Zu einem „Kreativen Gartentag für Groß und Klein“ waren am Donnerstag im Naturlehrgarten Lenzen alle Interessenten, vor allem natürlich Familien, eingeladen. Der Förderverein Lenzener Elbtalaue bot die Besucher die Möglichkeit, an „Mit-Mach-Ständen“ ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Neben dem Filzen von Bällen oder Armreifen konnte man weben oder einen „Traumfänger“ entwerfen.

Keramik und Gartendekorationen aus Filz lockten zum Kauf. Da gab es Schmuckstücke zu bestaunen, die aus Elbetreibholz und gehäkeltem Silberdraht gestaltet waren. Natürlich wurden auch Produkte aus dem Naturlehrgarten wie Kräutersträuße, Kräuteressig und Rosenlikör angeboten. Dazu passend hielt ein Stand Honig aus Lanz, Fruchtsäfte aus Kyritz, Heidelbeerwein aus Pritzwalk und Rapsöl aus Quitzow bereit. Beim Kreativgartentag wurden auch Führungen durch den sommerlichen Naturlehrgarten angeboten. Mit Leckerem aus dem Buschbackofen konnte man etwas gegen den Hunger unternehmen. Bei der zunehmenden Hitze sorgte ein großes Sonnensegel für „schattiges Wohlbefinden“.

Manuela Walther aus Lanz demonstrierte an einer Kardiermaschine und einem Spinnrad die Verarbeitung von Schafwolle zum Faden. Beide Maschinen sind selbst entworfen sowie gebaut und können bei ihr bestellt werden. Manuela Walther stellt auch Seifen her. Dazu berichtet sie: „Ich habe ein einfaches Rezept mit viel Olivenöl ausprobiert und war glücklich, als ich am nächsten Tag in meine Seifenformen sah. Die Seife war wirklich fest geworden.“ Nachdem sie in kleine Stücke geschnitten war, musste sie einige Wochen trocknen. Die Familie musste die Seife dann ausprobieren: „Auch unsere kleine Tochter, die an Neurodermitis leidet, hat sie sehr gut vertragen. Also habe ich immer mehr gemacht. Bei dieser Olivenölseife bin ich dann auch geblieben, in immer anderen Varianten.“ Manuela Walther bietet an, Kindergärten, Jugendclubs oder Schulklassen zu einem Projekttag zum Thema Schafwollverarbeitung zu besuchen. (Von Wolfram Hennies, gefunden im Prignitzkurier der MAZ vom 23.07.2010)