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Unterstützung bei der Wiederinbetriebnahme der Kirche Lenzen
Zeitraum: 01.09.06 - 31.05.07
Die Anfänge des jetzigen Kirchenbaus gehen auf das 14. Jahrhundert zurück. Aus dieser Zeit stammen Teile des in Ost-West- Richtung gebauten Langhauses mit seinen kreuzförmigen Pfeilern und die zweiteiligen schlanken Fenster der Nordmauer. Später wurden der Altarraum und die Nord- und Südportale angebaut, wodurch die Kreuzform der Kirche entstand.
Zu den ältesten und wertvollsten Kunstdenkmälern der Innenausstattung gehören das Taufbecken aus dem Jahre 1486, ein 30-armiger Kronleuchter im Renaissancestil aus dem Jahre 1656 sowie die 1759 von Gottlieb Scholtze umgebaute Orgel mit Pfeifenreihen von Hans Scherer und Arp Schnittger. Eine hervorragende Bildhauer-Arbeit ist der Grabstein der Anna Götzen (+ 1617) als Sandstein-Hochrelief.
Verheerende Feuersbrünste der Jahre 1646 und 1703 verschonten auch die Kirche nicht. Danach hat der Kirchturm nicht nur seine Spitze, sondern nachdem er 1751 eingefallen war und 1756 der Rest abgebrochen wurde, auch ein Viertel seiner Höhe eingebüßt. Der 1775 fertig gestellte Südgiebel fiel nach zwei Tagen wieder ein und ein fünfstöckiges Gerüst zum Bau der Kuppel wurde vom Sturm umgeworfen und zerschlug das gesamte Kirchendach. Im Jahre 1760 wurde der jetzige Turm fertig. Sein Dach ist 1986 erneuert worden.
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Die Orgel hat ein überaus interessantes Schicksal hinter sich. Sie wurde ursprünglich von dem weltberühmten Orgelbauer Arp Schnitger für die St. Georgskirche in Hamburg 1707 - 1708 gebaut. Die Hamburger verkauften die Orgel nach Lenzen im Jahre 1747. Durch den Einsturz des Turmes 1751 litt die Orgel erheblich. Die meisten Pfeifen allerdings waren in Sicherheit gebracht worden. So konnte 1759 der Wagner-Schüler Gottlieb Scholtze die Orgel neu erbauen. Er verwendete dabei alle brauchbaren Pfeifen von Schnitger und auch noch die von Scherer. Dazu erstellte er einen schönen Prospekt. Im März 2001 hat sich der Verein für die Restaurierung und Erhaltung der Orgel der St.Katharinen- Kirche zu Lenzen e.V., Berliner Str. 2, 19309 Lenzen/Elbe (Postanschrift: Günter Lucht, 1. Vors., Lenzener Str. 2, 19294 Görnitz) als gemeinnütziger Verein gegründet. Dieser Verein mit den beiden Vorsitzenden Pfarrer Reuschel und Günter Lucht will die Restaurierung der Orgel ermöglichen. Es ist manches zu reparieren, Pfeifen aus billigem Material sind umzutauschen, unschöne "Modernisierung" rückgängig zu machen. Diese Orgel ist mit Abstand die schönste und wertvollste der Prignitz. Sie im alten Glanz ertönen zu lassen, ist Aufgabe des Vereins.
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Sanierung Umfangreiche Sanierungsarbeiten am Backsteinmauerwerk und die Restaurierung der bleiverglasten Chorfenster erfolgten von 1997 bis 1998 im Rahmen der Städtebauförderung. In diesen Jahren wurde eine umfangreiche Mauerwerkstrockenlegung im Bereich der Fundamente durchgeführt.
Das stark durchfeuchtete und mit Salzen belastete Backsteinmauerwerk des gesamten Kirchenbauwerkes wurde gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt und saniert. Große Bereiche des zum Teil verwitterten Verblendmauerwerkes wurden restauriert und neu verfugt
Im Januar 2006 wurde die Orgel ausgebaut und zur Restauration übergeben. Um im Juni 2007 die Orgel wieder einbauen zu können, wurde vom Kirchenrat beschlossen, das Kircheninnere sanieren zu lassen. Seit Mai 2006 wird die Kirche nun von Innen saniert.
Um Baufreiheit schaffen zu können, musste das Kirchegestühl nach und nach abgebaut, die Wandtäfelungen wurden mit Folie geschützt. Bis Herbst 2006 wird die Sanierung abgeschlossen sein, dann muss mit der Säuberung und des Wiederherrichtens des Kircheninneres begonnen werden. Für den Einbau der Orgel ab Juni 2007 muss das Kircheninnere saniert und staubfrei sein.
Hier wird in der Maßnahme mitgeholfen den Bauunrat zu beseitigen, die Bänke wieder in die Kirche zubringen und hinzustellen, sie zu befestigen und weitere helfende Arbeiten im Kircheninneren zu erledigen wie Aufräumungsarbeiten
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